Häufige Fragen (FAQ)
Allgemeine Fragen
Wo ist die Hehenfelder GmbH ansässig und wohin liefern Sie?
Unser Betrieb befindet sich in Schörfling am Attersee im Salzkammergut (Oberösterreich). Wir liefern österreichweit sowie in viele europäische Länder. Für internationale Bestellungen und Großmengen freuen wir uns über Ihre direkte Anfrage per E-Mail oder Telefon unter +43 7662 / 8633. Der Einkauf unserer Produkte vorort (Selbstabholung) ist nur nach Vorbestellung bzw. Terminvereinbarung möglich.
Wie kann ich einen Katalog anfordern oder ein Angebot einholen?
Unseren aktuellen Katalog können Sie direkt hier als PDF downloaden. Für ein individuelles Angebot erreichen Sie uns per E-Mail an office@hehenfelder.at oder telefonisch unter +43 7662 / 8633.
Wie lange ist die Hehenfelder GmbH bereits in diesem Bereich tätig?
Unser Familienbetrieb fertigt seit bald 50 Jahren Holzschindeln, Holzdachrinnen und gefräste Rundholzprodukte. Seit 2002 ergänzen wir unser Sortiment um Straßenausrüstungsprodukte für Gemeinden und Straßenmeistereien. Diese langjährige Erfahrung und regionale Verwurzelung spiegeln sich in der Qualität unserer Produkte wider.
Kommunalausrüstung & Straßenausrüstung
Welche Produkte liefern Sie an Gemeinden?
Wir sind seit 2002 zuverlässiger Partner für Gemeinden und Straßenmeistereien im In- und Ausland. Unser Kommunalsortiment umfasst: Schneestangen für die Markierung von Straßen und Wegen im Winter, Kunststoffleitpfosten (Leitpflöcke) für Straßen und Radwege, Streugutbehälter aus witterungsbeständigem Kunststoff, sowie Schneefanggitter und Grenzpfähle. Baumpfähle für Abgrenzungen, Baumpflanzungen und Einfriedungen sowie zylindrisch gefräste Palisaden für Spielplätze ergänzen das Sortiment.
Liefern Sie auch in kleinen Mengen oder gibt es Mindestbestellmengen?
Wir liefern sowohl an Privatpersonen als auch an Gemeinden und Unternehmen – von einzelnen Stücken bis zu Großbestellungen. Für Gemeinden und gewerbliche Abnehmer bieten wir auf Anfrage attraktive Mengenrabatte. Kontaktieren Sie uns für ein individuelles Angebot.
Erfüllen Ihre Leitpflöcke und Schneestangen die österreichischen Normen?
Ja. Unsere Straßenausrüstungsprodukte entsprechen den geltenden österreichischen und europäischen Normen. Unsere Kunststoffleitpfosten sind mit retroreflektierenden Rückstrahlern ausgestattet und für den Einsatz im öffentlichen Straßenraum zugelassen. Details zu Normen und technischen Spezifikationen finden Sie in unserem Produktkatalog oder auf Anfrage.
Holzschindeln
Aus welchem Holz werden Ihre Holzschindeln hergestellt?
Unsere Holzschindeln werden aus hochwertigem Lärchenholz (und bei Bedarf auch aus Fichtenholz) aus nachhaltiger Forstwirtschaft gefertigt. Das Holz stammt aus dem Alpenraum und zeichnet sich durch besondere Witterungsbeständigkeit und Langlebigkeit (feinjähriger Wuchs) aus.
Wie lange halten Holzschindeln auf einem Dach oder an der Wand?
Fachmännisch verlegte Holzschindeln erreichen auf Dächern eine Lebensdauer von 30 bis 50 Jahren. An Fassaden sind sogar noch längere Lebensdauern möglich, da die Schindeln weniger direkter Witterung ausgesetzt sind.
Welche Holzschindeln eignen sich für Dach und welche für die Fassade?
Für Dächer empfehlen wir Schindeln mit einer Mindeststärke von 8-10 mm und einer Neigung von mindestens 22 Grad. Für Fassaden sind dünnere Schindeln ab 5 mm geeignet, da hier der Wasserablauf weniger kritisch ist. Generell gilt je größer die Fläche, desto längere Schindeln eignen sich. Fassadenschindeln üblicherweise 25-40 cm Länge, Dachschindeln 30-50 cm Länge.
Was ist der Unterschied zwischen gespaltenen und gesägten Holzschindeln?
Gespaltene Schindeln werden entlang der natürlichen Holzfaser aufgetrennt. Dabei bleibt die Faserstruktur unverletzt, was bedeutet, dass Wasser kaum in das Holz eindringen kann. Gespaltene Schindeln sind daher generell haltbarer und langlebiger.
Wie erkenne ich qualitativ hochwertige Holzschindeln?
Qualitätsschindeln erkennen Sie an folgenden Merkmalen: Das Holz sollte frei von faulenden Stellen, Insektenfraß und Rissen sein. Auch sollten sich keine Äste in den Schindeln finden. Achten Sie auf sogenannte stehende Jahresringe - Schindeln mit radialem Schnitt schwinden in der Breite kaum und neigen weniger zum Reißen. Alle unsere Schindeln entsprechen Qualitätsstufe 1.
Muss ich Holzschindeln mit Holzschutz behandeln oder streichen?
Naturbelassene Holzschindeln benötigen in der Regel keine chemische Behandlung. Besonders gespaltene Lärchen- und Fichtenschindeln sind von Natur aus wetterfest und entwickeln im Laufe der Zeit eine schöne silbergraue Patina. Möchten Sie die ursprüngliche Holzfarbe erhalten oder eine andere Farbgebung erzielen, können Sie eine Dünnschichtlasur auftragen.
Was bedeutet 'vergrauen' bei Holzschindeln - ist das normal?
Ja, das Vergrauen ist ein völlig natürlicher Prozess. Wenn UV-Licht auf Holz trifft, wird der Holzfarbstoff Lignin abgebaut und das Holz nimmt einen silbergrauen Ton an. Dieser Prozess schadet dem Holz nicht, sondern stellt sogar einen gewissen Schutz dar. Bei Lärche und Fichte läuft dieser Prozess innerhalb des ersten Jahres am stärksten ab. Wenn Sie die natürliche Holzfarbe erhalten möchten, behandeln Sie die Schindeln mit einer UV-schützenden Lasur.
Ab welcher Dachneigung sind Holzschindeln einsetzbar?
Gemäß den Fachregeln für Holzschindeln gilt eine Mindestneigung von 22 Grad für Dacheindeckungen. Je steiler das Dach, desto schneller läuft Regenwasser ab und desto länger halten die Schindeln. Ab 45 Grad Neigung sind Holzschindeln nahezu unbegrenzt haltbar. Für Fassaden gibt es keine Neigungsbeschränkung.
Können Holzschindeln auch für moderne Architektur eingesetzt werden?
Absolut! Holzschindeln erleben in der modernen Architektur eine Renaissance. Sie lassen sich mit Glas, Metall und anderen Materialien kombinieren und bieten durch ihre Flexibilität eine Eindeckung für nahezu jede Gebäudeform. Ob klassisches Berghaus, modernes Einfamilienhaus oder gewerbliches Gebäude - Holzschindeln bieten einen natürlichen Look mit hohem Wiedererkennungswert.
Holzdachrinnen
Wozu brauche ich eine Holzdachrinne und wann ist sie sinnvoll?
Holzdachrinnen aus Gebirgsholz sind besonders bei traditionellen Gebäuden, Almhütten, Wirtschaftsgebäuden und naturnahen Bauprojekten die erste Wahl. Sie fügen sich harmonisch in das Gesamtbild ein, sind umweltfreundlich und überraschend langlebig. Vor allem in der Kombination mit Schindeldächer ist eine Holzdachrinne fast unumgänglich.
Wie wird eine Holzdachrinne montiert?
Die Montage erfolgt mit handgeschmiedeten Rinnenhaken aus Metall, die am Sparren oder an der Dachschalung befestigt werden. Wichtig ist ein gleichmäßiges Gefälle von etwa 5 mm pro Meter Rinnenlänge. Auf unserer Website finden Sie eine detaillierte Verleimungsanleitung sowie passendes Zubehör.
Welche Masse und Querschnitte sind bei Holzdachrinnen erhältlich?
Wir liefern Holzdachrinnen in verschiedenen Querschnittformen sowie mit maximaler durchgehender Länge von 6 Meter. Längere Dachrinnen werden bauseits verleimt, daher ist jede gewünschte Rinnenlänge möglich. Die gängigen Breiten reichen von 12 cm bis 22 cm. Alle aktuellen Maße und Preise finden Sie in unserem Katalog.
Was ist der Unterschied zwischen Fichtenrinnen und Lärchenrinnen?
Lärchenholz ist von Natur aus wesentlich harzreicher und widerstandsfähiger gegen Fäulnis als Fichte. Lärchenrinnen erreichen mehr als die doppelte Lebensdauer gegenüber Fichtenrinnen. Deshalb bestehen rund 90 % unserer produzierten Holzdachrinnen aus Lärche. Fichtenrinnen sind etwas günstiger in der Anschaffung und eignen sich für weniger beanspruchte Standorte oder wenn ein regelmäßiger Austausch eingeplant ist.
Warum werden Holzdachrinnen aus 'wintergeschlägertem' Holz gefertigt?
Wintergeschlägertes Holz - also im Winter gefälltes Holz - enthält deutlich weniger Feuchtigkeit und Wasser als im Sommer gefälltes Holz. Das Resultat: Das Holz schwindet nach der Verarbeitung weniger, reißt kaum und hat eine höhere Ausgangsdichte. Besonders für Dachrinnen, die direktem Regenwasser ausgesetzt sind, ist wintergeschlägertes Gebirgsholz daher die beste Wahl. Wir achten bei unserer Rohstoffbeschaffung konsequent auf diese Qualität.
Wie pflege ich eine Holzdachrinne richtig?
Holzdachrinnen sind weitgehend wartungsarm, einige Maßnahmen verlängern jedoch die Lebensdauer erheblich: Räumen Sie im Herbst Laub und Nadeln aus der Rinne, damit Wasser ungehindert abfließen kann. Kontrollieren Sie einmal jährlich die Rinnenhaken und Verbindungen. Vermeiden Sie stehende Staunässe - ein ausreichendes Gefälle von 5 mm pro Meter ist entscheidend.
Wie lang können Holzdachrinnen geliefert werden und wie werden längere Strecken verbunden?
Unsere Fräsmaschine kann Dachrinnen bis zu einer Länge von 6 m in einem Stück fertigen. Längere Dachrinnen werden bauseits verleimt, daher ist jede gewünschte Rinnenlänge möglich. Die Verleimung erfolgt mit wasserfestem Leim und hält bei sachgemäßer Anwendung zu 100 %.
Kann ich eine Holzdachrinne selbst montieren oder brauche ich einen Handwerker?
Eine Holzdachrinne können versierte Heimwerker selbst montieren. Wichtig ist die richtige Planung: Gefälle einhalten, Rinnenhaken im richtigen Abstand setzen und die Verbindungsstellen wasserdicht ausführen. Auf unserer Website finden Sie eine detaillierte Verleimungsanleitung. Für größere Projekte oder bei Unsicherheiten empfehlen wir, einen erfahrenen Zimmermann oder Dachdecker/in beizuziehen.
Wie unterscheidet sich eine Holzdachrinne von einer Metall- oder Kunststoffrinne?
Holzdachrinnen fügen sich optisch nahtlos in traditionelle und naturnahe Gebäude ein. Sie sind umweltfreundlich, vollständig recyclebar und bei richtiger Pflege äußerst langlebig. Im Vergleich zu Kupfer- oder Zinkrinnen sind sie deutlich günstiger. Der einzige Nachteil: Sie benötigen etwas mehr Pflege als wartungsfreie Metallrinnen.
Palisaden & Baumpfähle
Was ist der Unterschied zwischen Palisaden und Baumpfählen?
Palisaden zylindrisch gefräste runde Holzstangen, die primär zur Geländegestaltung, Böschungssicherung oder als dekorative Einfriedung eingesetzt werden. Ebenso im Spielplatzbau. Baumpfähle sind gespitzte Holzstangen und dienen zur Stützung und Führung von Neupflanzungen oder für Zäune. Beide Produkte bieten wir auch in der kesseldruckimprägnierten Variante an.
Sind Ihre Holzprodukte imprägniert und umweltverträglich?
Unsere Rundholzprodukte werden nach Bedarf kesseldruckimprägniert. Die verwendeten Mittel entsprechen den aktuellen Umweltschutzvorschriften.
Was bedeutet Kesseldruckimprägnierung (Abkürzung: KDI) und warum ist sie für Palisaden wichtig?
Bei der Kesseldruckimprägnierung wird das Holzschutzmittel unter Druck tief ins Holz eingepresst - ganz anders als beim bloßen Streichen oder Tauchen, wo das Mittel nur die Oberfläche bedeckt. Das Ergebnis: Das Schutzmittel ist dauerhaft im Holz verankert und bietet einen zuverlässigen Schutz gegen Fäulnis, Pilze und Insekten. Gerade bei Erdkontakt, wo Feuchtigkeit und Bodenorganismen ständig auf das Holz einwirken, ist eine Kesseldruckimprägnierung sinnvoll.
Wie lange halten imprägnierte Palisaden im Erdkontakt?
Kesseldruckimprägnierte Palisaden und Pfähle aus heimischen Nadelhölzern erreichen im Erdkontakt eine Haltbarkeit von 10 bis 20 Jahren, unter günstigen Umständen sogar länger. Entscheidend ist die richtige Einbautechnik: Vermeiden Sie Staunässe durch eine gute Drainage, und bearbeiten Sie imprägniertes Holz (Sägen, Bohren) möglichst nicht mehr - wenn doch, müssen die Schnittstellen nachimprägniert werden.
Für welche Einsatzbereiche eignen sich Palisaden?
Palisaden sind außerordentlich vielseitig. Im Garten- und Landschaftsbau werden sie eingesetzt als Böschungsstützen und Hangbefestigung, als Beeteinfassungen und Wegebegrenzungen, als Sichtschutz oder Einfriedung, als Spielgeräte auf Kinderspielplätzen, sowie als dekoratives Gestaltungselement. Unsere Palisaden sind in verschiedenen Längen und Durchmessern erhältlich - sprechen Sie uns für eine individuelle Beratung an.
Welche Durchmesser und Längen sind bei Palisaden und Baumpfählen erhältlich?
Wir liefern Palisaden in Durchmessern von 8 bis 20 cm und in Längen bis zu 5 m. Baumpfähle sind standardmäßig mit 5 bis 12 cm Durchmesser und Längen von 100 bis 300 cm erhältlich. Sonderlängen und -durchmesser sind auf Anfrage möglich. Alle aktuellen Maße und Preise finden Sie in unserem Katalog.
Was muss ich beim Einbau von Palisaden beachten?
Für eine lange Haltbarkeit beim Einbau bitte folgendes beachten: Sorgen Sie für eine gute Drainage (Kies, Schotter) im Bodenbereich, damit kein Wasser staut. Imprägniertes Holz nicht sägen, hobeln oder bohren - falls doch nötig, Schnittstellen sofort mit Holzschutz nachbehandeln. Schlagen Sie Baumpfähle zum Einsetzen mit einem Gummihammer ein (oder legen Sie ein Zwischenbrett auf), damit das Holz nicht aufspaltet. Achten Sie auf eine gleichmäßige Flucht, indem Sie vorab eine Schnur spannen.
Gibt es einen Unterschied zwischen imprägniertem und nicht imprägniertem Holz für Baumpfähle?
Ja, der Unterschied ist erheblich. Unimprägnierte Fichtenpfähle halten im Erdkontakt in der Regel nur ca. 5 Jahre, ehe sie an der kritischen Erd-Luft-Zone zu faulen beginnen. Kesseldruckimprägnierte Pfähle oder Lärchenpfähle halten ein Vielfaches länger. Für alle Einsätze mit direktem Erdkontakt - also Baumpfähle und Palisaden, die eingerammt werden - empfehlen wir grundsätzlich die imprägnierte Variante oder Lärchenholz.
Warum vergrauen Palisaden nach dem Einbau ins Grünliche?
Der grünliche Farbton nach der Kesseldruckimprägnierung ist völlig normal und entsteht durch das Holzschutzmittel auf Kupferbasis. Dieser Farbstich verblasst innerhalb weniger Monate an der Luft und das Holz nimmt den gewohnten gelblich-braunen Naturton an. Der Prozess stellt keinerlei Qualitätsproblem dar - im Gegenteil ist er ein Zeichen für eine effektive Imprägnierung.
